Was ist die Kenntnisprüfung – und wer muss sie ablegen?

Viele ausländische Ärztinnen und Ärzte aus Nicht-EU-Ländern hören zum ersten Mal in Deutschland von der Kenntnisprüfung – und fragen sich: Was genau ist das eigentlich?

Die Kenntnisprüfung ist eine staatliche Prüfung, die Sie ablegen müssen, wenn Ihr medizinisches Studium nicht automatisch als gleichwertig mit dem deutschen Staatsexamen anerkannt wird. Sie zeigt den Behörden, dass Sie über das medizinische Wissen verfügen, das in Deutschland für die Approbation notwendig ist.

Geprüft werden die Fächer Innere Medizin, Chirurgie, Notfallmedizin, Pharmakologie, Strahlenschutz und rechtliche Aspekte für Ärzte. Die Prüfung findet mündlich-praktisch statt und dauert in der Regel etwa 60 Minuten.

Wer die Prüfung besteht, erhält die volle Approbation und darf in Deutschland unbefristet als Arzt oder Ärztin arbeiten – unabhängig von Sprachzertifikaten oder Anerkennungsverfahren, die zuvor erforderlich waren.

Die gute Nachricht: Mit der richtigen Vorbereitung ist die Kenntnisprüfung gut zu bestehen. Wichtig ist, sich frühzeitig mit den Prüfungsinhalten und dem Prüfungsablauf vertraut zu machen.

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